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Zwei Bünder “am Ende der Welt”

EIN GROSSES ZIEL! Die beiden Bünder Ines Ackermann und Michael Keske auf Weltreise. Mit einem ausgemusterten MAN-Truck von der Else aus die ganze Welt „erfahren“. Auf 8 Quadratmetern Wohnfläche. Mr. Flo kommentiert: „Wahnsinn! Da muss ich mit!“

Doch es beginnt eine Geduldprobe. Über die Ukraine nach Russland, vom Asltai-Gbirge in die Mongolei. Doch dann streikt der Truck – es geht zurück in die Heimat. Doch wer die Beiden kennt, weiss definitiv, dass sie sich so leicht nicht unterkriegen lassen. 

Als der Truck endlich wieder einsatzbereit ist, wird er von Hamburg aus nach Montevideo verschifft. Auch für Ines und Michael geht es mit dem Flieger nach Uruguay. Der zweite Teil der Weltreise kann beginnen. 

Doch zunächst wollen die Begeisterung der Bünder für Montevideo mitteilen. Sie berichten Mr.Flo: „Montevideo ist eine total entspannte Stadt. Mit Uruguay lernst Du ein total entspanntes Land kennen.“ Weiter geht es mit dem Truck in den Norden Argentiniens. Direkt an der Grenze zu Brasilien erleben die beiden die Iguazu-Wasserfälle, schießen auf einem Hubschrauberrundflug atemberaubende Bilder. Von hier aus geht es weiter Richtung Süden – mit unzähligen Zwischenstopps. Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires, Naturparks ohne Ende, um dann an der Südspitze Südamerikas anzukommen, die von den Einheimischen nur „das Ende der welt“ genannt wird.

Unvergessen hier die Region um Ushuaia. Der Ort befindet sich in der Inselwelt von Feuerland an der Südspitze Südamerikas. Die an einem steilen Berghang gebaute, windgepeitschte Stadt liegt zwischen dem Gebirgszug der Montes Martial und dem Beagle-Kanal. 

Sie bildet den Ausgangspunkt für Antarktis-Kreuzfahrten und Ausflüge zur nahe gelegenen Isla Yécapasela, die wegen ihrer Pinguinkolonien auch als “Pinguininsel” bezeichnet wird. 

Nur noch getoppt von der Bootstour im chilenischen Puntas Arenas – dank ihrer Lage an der Magellanstraße, die den Atlantik mit dem Pazifik verbindet, von wo aus die beiden Bünder in die umliegende Wildnis und in die Antarktis starten.

Unvergessen diese Tage am Ende der Welt.

Ines steht noch immer unter dem Eindruck der Erlebnisse. „Wale tauchen vor Dir auf, Delphine schwimmen neben unserem Boot her. Orkas, Seelöwen, Hunderte Seehunde und Pinguine soweit das Auge blicken kann. Dazu traumhafte Buchten.“ 

Dann die Expedition zum Moreno-Gletscher in der Antarktis. Eine gigantische Eisfläche erwartet die beiden – mit einer 40 Meter hohen Gletscherwand. Traumhafte Fotos entstehen, die laut Micha aber nur ansatzweise dieses Erlebnis widerspiegeln. Die beiden Weltreisenden sind da ganz ehrlich:

„Wir hatten manchmal Schwierigkeiten, diese überwältigenden Eindrücke alle zu verarbeiten.“

Tausende Fotos – von den Naturgewalten, den Landschaften, der Tierwelt. Nur einen kleinen Bruchteil kann Mr. Flo heute zeigen – aber sie vermitteln ansatzweise, was Ines und Micha hier  erlebten. Danke, dass Ihr die zur Verfügung gestellt habt. Und doch sind sie wieder zurück, mussten einmal mehr abbrechen. „Wir haben von Freunden am Telefon gehört, was hier in Europa in Sachen Corona abgeht. 

Da haben wir uns in Südamerika aber wenig Sorgen gemacht. Wir waren gerade in kleinen Orten und im Nationalpark Chile unterwegs,“ berichtet Ines Ackermann. „Eines Tages mussten wir dann doch mal in eine größere Stadt, um Vorräte einzukaufen. Da haben wir im Supermarkt erst mal gesehen, was überhaupt los war: Alle Leute hatten Berge Lebensmittel und Toilettenpapier im Wagen, überall lange Schlangen vor den Läden, wir haben nur überall das Wort `Corona ́gehört. Da dachten wir uns, in Argentinien sind wir sicherer, also lass uns über die Grenze. Doch dort angekommen, war sie längst dicht – keiner kam mehr rüber. Wir hörten sogar, dass dort schon viele Leute festgesetzt wurden, überall war Militär auf der Straße.

 “Was jetzt? Die beiden fanden einen Platz für ihren Truck in Santiago de Chile und hatten richtig Glück: es gab noch einen Flug zurück nach Deutschland. Durchatmen! „Natürlich wollen wir wieder in Chile einreisen, sobald es geht,“ meint Ines, doch zunächst ist Vernunft angesagt. Die beiden wissen: hier in Deutschland werden sie auch in den nächsten Monaten sicherer sein. „Wir sind nicht glücklich mit der Entscheidung, aber es gab keine Alternative.“ Wehmut kommt auf beim gemeinsamen Betrachten der Fotos. Was für einmalig tolle Erlebnisse … und jetzt viel Spaß mit einer ganz risikofreien Bilderreise nach Südamerika.

hallo@mr-flo.life

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