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Kommt der neue Bahnhof erst 2022?

Wie wir vor Ort erfuhren, gibt es massive Probleme mit der Statik. Es sei zu befürchten, dass die beiden Seitenteile, die erhalten bleiben sollen, nicht genügend Halt haben und in sich zusammen brechen. Zwar sieht der Architektenentwurf eine stützende Stahlkonstruktion vor. Fraglich sei aber inzwischen, ob diese ausreiche. Bereits Anfang März wurde der Bahnhof auf den Abriss vorbereitet. Sechs Monate lang sind bisher nur Arbeiten in den alten Räumen ausgeführt worden. Der Abriss wartet weiter auf sich. Ursprünglich sah die Planung vor, dass Bündes neues „Tor zur Stadt“ im Frühjahr 2021 eröffnet. Jetzt heißt es vor Ort:

„2021 ist sehr unwahrscheinlich.“

hallo@mr-flo.life

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2 COMMENTS
  • Becker, Hans-Walter 4. September 2020

    Das kommt nun wirklich nicht überraschend. Genau vor einem Jahr hat eine Spezialfirma Bohrkerne unter dem Arkadenhaus entnommen. Jetzt kommt wohl erst das Ergebnis zum Vorschein. Auf 8 Metern Fließsand steht der Bahnhof. Das war eigentlich schon 2015 klar, beim Baubeginn an den Bahnsteigen.

  • HWB 6. September 2020

    Das Cordes-Gelände liegt in derselben geologischen Formation in Höhe des Elsesufers bis zur ersten Geländestufe an der Borriesstraße. Auch darin der Bünder Bahnhof und der Hallenbau von Hettich aus 1300 Beton-Stelzen. Dieser Tage versteckte sich ein Lokalpolitiker hinter seiner Unwissenheit als ehrenamtlicher Entscheidungsträger. diese seien schließlich auf das angewiesen, was Fachleute ihnen sagen. Im Stadtrat sei niemand ausgewiesener Bauexperte. Einen solchen hat man jetzt im Rathaus auch kaltgestellt. Es ist eine Schande, dass man aus den Erfahrungen der Bahnbaugesellschaft mit dem Untergrund nichts lernen konnte. Ich wurde oft als “selbsternannter Bauexperte” beschimpft, dabei braucht man eigentlich als Laie nur genau hinzugucken, mal nachzufragen und den gesunden Menschenverstand anzustrengen. Leider gibt es auch eine investigative Presse nicht mehr in Bünde. Es ist für Immobilienbesitzer in dem Sandstreifen nördlich der Else mit tückischem Grundwasserdruck unangenehm, wenn solche einfachen Erkenntnisse mal in der Zeitung stehn. Bahnreisende haben da nur vom Hingucken mehr erfahren, z. B. dass die Firma Klostermann in einem bis ca. 10 m Tiefe reichenden u-förmigen Spundwandrahmen die Hohlräume (Tunnel, Fahrstuhlschächte, Treppenhäuser) allseitig komplett mit Beton ummantelt hat. Dazu gibt es an den Aussenseiten Dutzende Schräganker im Erdreich ähnich wie beim Sprungbecken im neuen Freibad.

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